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Kooperationsmeldung

1914/2014 - Persien als Spielball fremder Mächte im Krieg

06.05.2014

Auch Persien bekam die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges zu spüren, da beide Kriegsparteien das offiziell neutrale Land in ihre militärischen Überlegungen einbezogen. Österreich-Ungarn hegte zwar keine strategischen Überlegungen, betrachtete es jedoch als Transitland für aus russischer Kriegsgefangenschaft geflüchtete österreichisch-ungarische Soldaten auf dem Weg in ihre Heimat.

Das Deutsche Reich erhoffte eine Öffnung Persiens in Richtung Afghanistan, um Britisch-Indien bedrohen zu können. Die mit Berlin verbündeten (sunnitischen) Türken waren bestrebt, die Schirmherrschaft über den Islam auch auf die Schiiten Persiens ausdehnen zu können. Kriegsminister Enver Pascha spielte auch mit dem Gedanken, im Kampf gegen die Briten über Persien nach Indien zu gelangen. So sollte eine direkte Kontaktnahme von Briten und Russen in Zentralasien verhindert werden. Letzteres war tatsächlich ein Ziel der Entente, sie wollte aber auch von Persien aus eine Front gegen das Osmanische Reich eröffnen.

Russland "nicht entschieden genug" gegen Türken

Das seit 1794 von der aus Turkmenien stammenden Kadjaren-Dynastie beherrschte Land war im 19. Jahrhundert in das Ringen Russlands und Großbritanniens um die Erweiterung ihres Einflusses im Nahen und Mittleren Osten geraten. Allmählich gewannen dabei die Briten die Oberhand, während die Volksmeinung zeitweise auf Seiten der Russen stand. Diese Sympathien verlor Russland im Krimkrieg 1853-56, weil es nach persischer Ansicht nicht entschieden genug gegen die von den Persern als Feinde betrachteten Türken vorgegangen war.

Nasir-eddin Shah (reg. 1848-96) leitete unter dem Eindruck mehrerer Europareisen, die ihn auch in die Donaumonarchie führten (so 1873 zur Weltausstellung nach Wien) einschneidende Reformen ein, im Verkehrs-, Münz- und Postwesen. Wegen des damaligen russisch-britischen Gegensatzes konnte er die Unabhängigkeit Persiens bewahren. Sein schwacher Nachfolger Mozaffar-eddin geriet nicht nur innenpolitisch unter Druck, er musste im Jahr 1907 auch eine Teilung Persiens in eine britische (im Südosten am Persischen Golf), eine russische (im Nordwesten) und eine neutrale Zone (dazwischen) hinnehmen. Dies trug dazu bei, dass das Land im Ersten Weltkrieg zum Spielball fremder Mächte wurde.

Der damals erst 17 Jahre alte Shah Ahmed erklärte Persien am 1. November 1914 für neutral. Persien besaß keine Armee im eigentlichen Sinn, lediglich eine 7.000 Mann starke, vor allem von schwedischen Offizieren kommandierte Gendarmerietruppe, die für den Grenzschutz und innere Sicherheit sorgte. Russland hatte unter dem Vorwand, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, Teile Persisch Aserbaidschans mit seiner Hauptstadt Täbris besetzt und hatte eine 8.000 Mann starke Kosakentruppe in seiner Einflusszone. Ein von den Mittelmächten aufgestellter Freiwilligenverband entriss 1915 den Russen Täbris, doch fiel die Stadt bald wieder an diese zurück.

Putschversuch der Gendarmerie gegen Shah

Wegen der fremden Besatzungen lagen um 1914/15 die Sympathien der Bevölkerung auf Seiten der Mittelmächte, was die Deutschen zum Anlass zu verstärkter, bisweilen rüder Einmischung im Land nahmen. Konsul Wilhelm Wassmuss hetzte Stämme im Land gegen die Briten auf. Die persischen Gendarmen kämpften ab Ende 1915 gegen die Russen, die daraufhin Teheran besetzten und dann weiter in den Süden nach Hamadan, Qom, Kaschan und Sultanabad und bis knapp vor Isfahan vordrangen. Teile der Gendarmerie inszenierten einen nur mühsam niedergeschlagenen Putschversuch gegen den Shah, der von den Mittelmächten und der Entente immer wieder mit verlockenden Angeboten und Konzessionen geködert wurde, um ihn zum Kriegseintritt auf ihre jeweilige Seite zu bewegen.

Für Österreich-Ungarn spielte Persien eine ganz andere Rolle. Die Russen hatten nach dem großen Anfall österreichisch-ungarischer Kriegsgefangener nach den Schlachten in Galizien und in den Karpaten leer stehende Truppenunterkünfte in Turkmenien zur Internierung von Offizieren und Soldaten verwendet. Die schlechten hygienischen Bedingungen dort und die dadurch verursachten zahlreichen Krankheits- und Sterbefälle veranlassten in immer größerem Ausmaß Gefangene zur Flucht über die relativ nahe persische Grenze, die von den Russen nur sehr locker überwacht wurde. Die einzeln oder in kleinen Gruppen von der persischen Polizei aufgegriffenen Geflüchteten wurden zunächst in Teheran interniert und dann mit Billigung der Landesbehörden in Einrichtungen der österreichischen Gesandtschaft gebracht. Aufgrund ihrer Aussagen organisierten die österreichischen Diplomaten im Grenzgebiet zu Turkmenien ein aktives Fluchthelfersystem. Ein Plan des deutschen Militärattaches in Teheran, Graf Kanitz, die Fluchthelfer zum Waffenschmuggel über die Grenze hinweg zu bewegen, die noch in den Lagern befindlichen Gefangenen zu bewaffnen und zu "aktivem Auftreten" gegen die Russen zu bewegen, blieb unausgeführt.

Täuschungsmanöver

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Um die Entente-Vertreter in Teheran zu täuschen, wurde behauptet, die in Einrichtungen der österreichischen Gesandtschaft einquartierten Geflüchteten gehörten zur "Gesandtschaftswache". Als die Russen Teheran erreichten, gelang es dem österreichisch-ungarischen Militärattache, Oberst Wolfgang Haller, die der Gefangenschaft Entkommenen in Richtung Kermanshah in Sicherheit zu bringen, von wo aus sie sich zur türkischen Grenze durchschlugen und auf diese Weise in ihre Heimat gelangten.

Die Revolution in Russland 1917 und die Annullierung des britisch-russischen Vertrages von 1907 über Persien seitens der bolschewistischen Regierung stoppte den russischen Vormarsch und schwächte so den russischen Druck im Land ab. So konnte Großbritannien 1919 fast ganz Persien besetzen und einen Protektoratsvertrag mit der Regierung abschließen. Angesichts der heftigen Ablehnung desselben durch die Bevölkerung zog London seine Truppen aus Persien zurück. Die bolschewistische Regierung in Moskau erklärte im Rahmen ihrer neuen Asienpolitik im russisch-persischen Vertrag vom 26. Februar 1921 alle früheren Verträge des Zarenreiches mit Persien für nichtig. Am gleichen Tag wurde auch der britisch-persische Protektoratsvertrag von 1919 außer Kraft gesetzt, womit die Selbstständigkeit des Landes wiederhergestellt wurde.

Vier Tage vorher, am 22. Februar 1921 hatte der ehemalige Kosakenoffizier Reza Khan (1878-1944) durch einen Staatsstreich die amtierende persische Regierung beseitigt. Reza Khan, der einst Wachsoldat der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft in Teheran war, wurde eigentlicher Machthaber und unterwarf 1921-1923 an der Spitze neu gebildeter Heereseinheiten die fast unabhängig gewordenen feudalen Mächte in den Provinzen. Am 31. Oktober 1925 setzte er den letzten Kadjaren-Shah Ahmed ab und bestieg am 12. Dezember desselben Jahres den Pfauenthron, womit er die Pahlevi-Dynastie begründete, die 1979 in dem 1935 in Iran umbenannten Land gewaltsam gestürzt wurde.

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